Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Kennt ihr meine Stimme?

Wettringen und Marktsteinach

Markusprozessionen nach Aidhausen und Marktsteinach

Nach altem Brauch machten sich Gläubige aus Wettringen, Kerbfeld und Happertshausen am Nachmittag des Markustages bei strahlendem Sonnenschein mit Fahnen und Blaskapellen auf den Weg nach Aidhausen. Dort wurde in der Kirche die Messe gefeiert, die Pfarrer Woch zelebrierte. In seiner Predigt ging er ausführlich auf das Evangelium vom „Guten Hirten“ ein und fragte die Gläubigen, ob sie inmitten der vielen Stimmen unserer Zeit noch die Stimme Jesu erkennen können. Er rief dazu auf, wie der Evangelist Markus auf die Stimme Gottes zu hören, seiner Spur zu folgen und das Evangelium im Alltag durch unsere Taten zu verkünden, damit sich die frohe Botschaft überall ausbreiten kann. Nach der Messfeier gab es im Kolpinghaus eine Stärkung für die Pilger sowie Zeit für Begegnung und Austausch, bevor sie wieder in ihre Heimatdörfer zurückkehrten.

Am Dienstag fanden dann, ebenfalls bei bestem Wallfahrtswetter, die Markusprozessionen nach Marktsteinach statt. Wallfahrer aus Abersfeld, Löffelsterz und Waldsachsen machten sich auf den Weg, um den Markustag dort feierlich zu begehen. Pfarrer Heck verwies in seiner Begrüßung auf die Tradition des Wettersegens, der ab dem Markustag gespendet wird. Er ermutigte die Gläubigen, nicht nur um gutes Wetter, eine gute Ernte und die Bewahrung der Schöpfung zu bitten, sondern gerade auch an persönlichen Regentagen Gott unsere Sorgen, Nöte, Ängste und das Leid anzuvertrauen. Am Ende der Messe brachte Pfarrer Heck seine Freude und seinen Dank darüber zum Ausdruck, dass der Organist nach sechsmonatiger Krankheit wieder an die Orgel zurückgekehrt ist. Im Pfarrheim konnten sich die Pilger dann mit einem „Wallweck“ stärken, bevor es wieder zurück nach Hause ging – die Abersfelder zu Fuß, alle anderen mit dem Auto.