Die Weihe der neu gegossenen Christus-Glocke war ein besonderes Ereignis für die Kirchengemeinde Waldsachsen, das am Samstag, den 4. Juli, zahlreiche Besucher aus dem Ort und dem Pastoralen Raum anzog.
Der Festtag begann mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ehren der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, den der Würzburger Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran leitete. Mit dem Festprediger standen Pfarrer Andreas Heck, Pfarrer Kai Söder, Monsignore Werner Kirchner und Diakon Georg Kirchner am Altar. Domdekan Dr. Vorndran betonte in seiner Predigt, dass die Glocke eine "kräftige Stimme der Verkündigung" sei. Sie rühre die Herzen der Menschen an und rufe die Gläubigen zur Gottesdienstgemeinschaft zusammen. Für das festliche Orgelspiel sorgte Leon Wintersieg.
Nach der Messfeier vollzog der Herr Generalvikar auf dem voll besetzten Kirchplatz die feierliche Glockenweihe. Nach dem Gebet salbte er die Gocke mit dem heiligen Chrisam. So wurde ihr Auftrag unterstrichen, die Botschaft Christi zu verkünden. Auf der Glocke ist das Motto des Heiligen Jahres als Inschrift zu lesen: "Pilger der Hoffnung". Beim ersten Anschlag der Glocke wurde begeistert applaudiert.
Nach der Weiheliturgie konnten die Teilnehmer auf dem Kirchplatz bei einem Sektempfang und köstlichen Häppchen auf das gelungene Werk anstoßen. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die zum Gelingen des Festwochenendes beigetragen haben. Unsere neue Christusglocke möge für viele Jahrzehnte den Weg der Gläubigen in Waldsachsen begleiten.
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