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Integrationskraft des Glaubens

Fuchsstadt
Fest der heiligen Alphonsa in Fuchsstadt gefeiert

Der kirchliche Kalender sieht für jeden Tag des Jahres das Gedenken eines Heiligen vor. Manche sind sehr bekannt und werden überall gefeiert, andere sind nur für einen kleineren Kreis von Bedeutung. Ein wichtiges Anliegen der Ergänzungen in diesem Kalender in den letzten Jahren war es, dass die weltweite Gemeinschaft in der katholischen Kirche sichtbar werden soll. Darum wurden heilige Frauen und Männer aus allen Kontinenten aufgenommen.

Seit einigen Jahren leben im Markt Stadtlauringen Mitchristen aus Indien, genauer aus dem Bundesstaat Kerala, der ganz im Süden des Landes gelegen ist. Von dort stammt auch Kaplan P. Joby Joseph, der seit Januar im Pastoralen Raum Schweinfurter Oberland - Seliger Liborius Wagner als Seelsorger tätig ist. Er stellte in einer bewegenden Predigt am Abend des 28. Juli die Tagesheilige Schwester Alphonsa (Annakutti Muttathupadathu) vor. Sie lebte von 1910 bis zu ihrem frühen Tod 1946. Mit großer Geduld trug sich körperliche Leiden und Krankheit. "Sie wollte ihr Leben Jesus schenken", sagte P. Joby. Er erzählte auch von seiner persönlichen Beziehung zu der ersten Frau aus Kerala, die offiziell von der katholischen Kirche heiliggesprochen wurde. Das Mutterhaus seiner Ordensgemeinschaft ("Missionare vom heiligen Thomas") liegt ganz in der Nähe der Wallfahrtskirche. Darum war er als Student sehr häufig am Grab der heiligen Alphonsa.

Zur Messfeier in der Fuchsstädter St. Nikolauskirche waren Gläubige aus verschiedenen Orten gekommen, darunter auch einige Mitchristen, die aus Kerala stammen. Ein Bild der Heiligen stand auf dem Altar. Ihre Botschaft sei, so P. Joby, "das Heilige ist nicht laut" und in der Schwäche zeigt sich die Stärke, die von Gott kommt.

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